Trave

Wasserstreichler_Fluesse_mittlereTraveAuf dem Weg nach Lübeck vollführt der Fluß die Wandlung vom munteren Wald- und Wiesenbach zum breiten gemächlichen Fluß, um hinter Lübeck fast als Strom in die Ostsee zu münden. Erleben Sie das abwechslungsreiche Wachsen eines Flusses. Kuhweiden, Hügelketten und Waldsäume werden immer wieder von niedlichen Dörfern und kleinen Städten abgelöst.

Die Trave entspringt in Gieselrade, 20km nordwestlich von Bad Segeberg. Auf ihrem 113 km langen Weg fließt sie an Bad Segeberg, Bad Oldesloe, Reinfeld und Lübeck vorbei um in Travemünde in die Ostsee zu münden. Gut paddelbar ist sie ab dem Wardersee (Privatbesitz, nur direkte Durchfahrt erlaubt). 6m breit schlängelt sie sich entspannt mit ein wenig Strömung bis nach Bad Segeberg. Schilfufer und schöne Prallhänge können beäugt werden.

Von Bad Segeberg sieht man nur die Straßenbrücken, denn man umschlängelt die Stadt durch ein grünes Band. Ab hier wird die Trave munter und spritzig. Wunderschöne Waldpassagen streicheln das Auge und man passiert die Herrenmühle und die Kupfermühle (Zettler Mühle). Dann wird es gemütlicher: 8-10m breit mäandert sie vorbei an Nütschau und dem Brenner Moor.

In Bad Oldesloe durchquert man den Stadtarm der Trave bis zum ersten Wehr. Trägt die Boote fast durch die Fußgängerzone und hat Zeit für einen Imbiss. Nach dem zweiten Wehr, streichelt man ohne Hindernisse vorbei an Hügelketten und direkt am Ufer weidenden Schafen nach Lübeck. Saftige Wiesen umsäumen den über 10m breiten ruhig fließenden Fluß.

In Lübeck begrüßen einen die Kirchtürme und man kann die Tour noch mit einer Altstadtrunde abschließen.

Bis Bad Oldesloe besteht eine Pegelregelung: Die Trave darf nur befahren werden, wenn der Pegel an der Einsatzstelle grün anzeigt. Dies ist meist der Fall, außer in längeren Trockenperioden.

 

weitere Bilder von der Trave
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